Nachtrag: Herbstbilder und Umzugsvorbereitungen

Ein Nachtrag von, sage und schreibe, November, weil ich irgendwie nie dazu gekommen bin, in dem Monat etwas zu posten^^; Inzwischen haben wir uns schon ganz gut in der neuen Wohnung eingelebt und der Winter ist in vollem Gange (Minus 6 Grad hatten wir heute, brrr)…!


Colorful autumn leaves Japan Showa Kinen Koen photography

Colorful autumn leaves Japan Showa Kinen Koen photography

Colorful autumn leaves Japan Showa Kinen Koen photography

Colorful autumn leaves Japan Showa Kinen Koen photography

Colorful autumn leaves Japan Showa Kinen Koen photography

Weil ich den goldenen Herbst in Japan so liebe, dass ich dafür sogar meinen warmen Kotatsu-Tisch freiwillig verlasse, musste ich auch 2017 wieder wenigstens einmal für Fotos irgendwo hingehen, wo sich Bäume aneinanderreihen und es mehr Natur als Menschen gibt. Für mehr hat es dann leider auch gar nicht gereicht, – wie immer. Der Oktober war so schnell vergangen, dass ich mich noch nicht einmal daran erinnern kann, was ich an den Wochenenden gemacht habe (außer natürlich Yoga und das stundenlange Surfen im Internet zur „Stressbewältigung“, wie ich das immer nenne, – ich bekenne mich schuldig ;)). Ach ja, wir haben uns nach einer neuen Wohnung umgesehen, – und sind auch gleich fündig geworden. In zwei Wochen ziehen wir um, näher an meinen Arbeitsplatz, um wenigstens den Stressfaktor „morgendliche Bahnfahrt in Tokyo“ ein wenig verringern zu können. Die letzten Wochenenden habe ich daher zum Anlass genommen, ein wenig unsere jetzige Wohnung auszumisten, oder eben zu minimalisieren, weil sich das doch schöner anhört, und ganz fasziniert meine Kleidung nach der Konmari-Methode zu ordnen. Da wir dann doch noch ein paar Kleinigkeiten für die neue Wohnung brauchen werden, beschlossen wir, an einem Wochenende zu Ikea nach Tachikawa zu fahren und, weil es sich anbot, einen kleinen Abstecher in den nahegelegenen Showa Memorial Park (hier habe ich vor einiger Zeit schon einmal darüber berichtet) zu machen.

Dank des wunderschönen Wetters (wenn in Tokyo mal in den kalten Monaten die Sonne scheint, ist der Himmel aber auch immer richtig strahlend blau) war der Park gut besucht, was das Fotografieren ohne fremde Ellenbögen und Hinterköpfe im Bild dann doch etwas schwierig machte. Gleichzeitig war es aber auch spaßig, das lebhafte Treiben der vielen Familien (teilweise mit Zelten ausgestattet!), herumrennenden Kinder und Fotoshooting-begeisterten Touristinnen in Abendkleidern (!) zu beobachten.

Zum Glück fanden wir auch einige kleinere und abgelegenere Wege abseits der Besuchermassen, auf denen wir uns jenseits des Treibens ein wenig ausruhen (Tomohiro) und die besten gelbe-Ginkobaum-Blätter-gegen-blauer Himmel-Fotos (ich) schießen konnten. Trotz der Kürze des Ausflugs genoss ich die warme Sonne, die Schattenspiele der Zweige und das seit langem mal wieder ausgiebige Fotografieren. Da der farbenfrohe Herbst sich aber nun auch schon wieder verabschiedet hat und in Japan den Weihnachtsbeleuchtungen und dem Lebkuchenlatte bei Starbucks gewichen ist, muss ich für das nächste Herbstlaub-Shooting dann wohl wieder ein Jahr warten.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s