Nachtrag: Das Yogafest Yokohama 2017

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Practising Yoga Yogafestival Tokyo

Yoga Yogafestival Tokyo Namaste

Etwas angestarrt kam ich mir ja schon vor, als ich da letztes Jahr in bunter Yoga-Leggings und mit Yoga-Matte unter dem Arm in Yokohama aus dem Zug stieg. Aber es hatte sich dann doch gelohnt: Letztes Jahr im September, ich hatte gerade den Arbeitsplatz gewechselt und war dementsprechend im „Neuer-Mitarbeiter“ – Stress, fand das Yogafest Yokohama 2017 – Festival statt. Da mein Interesse an Yoga seit einigen Monaten immer mehr zugenommen hatte, war ich dafür natürlich Feuer und Flamme, und auch eine andere Yoga-begeisterte Freundin zum Mitnehmen war glücklicherweise schnell gefunden.

Das Festival findet seit 2004 wohl regelmäßig statt und behauptet von sich, das berühmteste Yoga-Event in ganz Asien zu sein. Ob das stimmt, sei mal so hingestellt, aber immerhin waren in diesem Jahr an den drei Tagen des Events 152 Yoga-Lehrer zu Gast, und damit hatte man eine Menge Auswahl an Yogaklassen und anderen Veranstaltungen. Als wir am Pacifico Yokohama eintrafen, das mehrere riesige Messehallen direkt am Bahnhof beherbergt, sahen wir uns zunächst den Ausstellerbereich an, in dem Food-Trends und die neuesten Yoga-Utensilien vorgestellt, sowie teilweise vergünstigte Yoga-Mode von einer großen Auswahl an japanischen oder amerikanischen Marken verkauft wurden. Dazu ist zu sagen, dass die japanische Yoga-Community noch recht klein ist und auch noch kein richtiger „Boom“ in Japan stattgefunden hat, so dass die meisten sogenannten „Yoga-Trends“ wahrscheinlich mit äußerster Verspätung, wenn überhaupt, von den USA aus herüberschwappen. Aber man nimmt ja, was man bekommen kann, daher fand ich die Stände, die vieles zum ausprobieren anboten, ziemlich interessant.

Den Hauptteil des Events, nämlich das Yoga* selbst, gab es als kostenlose und –pflichtige Kurse im Angebot. Für letztere konnte man im Vorfeld bereits Tickets kaufen, – eine Stunde kostete zwischen 1.500 bis 3.000 Yen, – je nach Bekanntheitsgrad des Lehrers. Hier empfiehlt es sich, relativ früh Tickets zu buchen, da bereits etwa 3 Wochen vorher die beliebtesten Klassen ausverkauft waren. Wir hatten, ganz unwissend, nur ein Ticket im Vorfeld erstanden und besuchten eine nette Jivamukti-Klasse einer koreanischen Yoga-Lehrerin. Für das nächste Mal werde ich aber lieber mit 2-3 Tickets zuschlagen, da die anderen Klassen an dem Sonntag, als wir dort waren, gegen Mittag bereits zu 80% ausverkauft waren. In eine kostenlose Stunde, für die wir immerhin zehn Minuten anstanden, kamen wir leider wegen der großen Menge an Besuchern auch nicht mehr hinein.
(*Die Yoga-Klassen finden übrigens bei den japanischen Lehrern auf Japanisch, bei vielen der nicht-japanischen Gastlehrer jedoch auch teilweise auf Englisch statt.)

Dass es so einen großen Ansturm auf alle Klassen zu geben schien, lag vielleicht auch daran, dass dank eines herannahenden Taifuns der Außenbereich des Festivals, für den der Großteil der kostenlosen Klassen und auch veganen Essensstände geplant gewesen waren, leider kurzfristig geschlossen wurde. So verteilte sich die Menge an Leuten wahrscheinlich nicht ganz so gut über die gesamte Veranstaltung.

Doch trotz dieser Kleinigkeiten hat mir das Festival großen Spaß gemacht. Ich hoffe, dieses Jahr kann ich auch wieder einige größere Yoga-Events in Tokyo und Umgebung unsicher machen, – so langsam gibt es davon ja auch hier in Japan zum Glück immer mehr Auswahl… 🙂


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s