Reisen vor Corona – Taiwan Rückblick

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Dieses Jahr werde ich wohl zum ersten Mal, seit ich nach Japan gezogen bin, ein ganzes Jahr lang auf der Insel bleiben, ohne im Ausland oder in Deutschland Urlaub zu machen. Ich vermisse, neben den Gesichtern meiner Familie (und nicht nur im Skype-Viereck) den Ausbruch aud dem Alltag, fremde Kulturen, exotische Gerüche und das viele gute Essen, das es immer zu entdecken gibt. Fernweh sagen wir ja auf Deutsch so schön. Aber es ist wie es ist, und darum wird aus diesem Jahr ein ruhiges und ganz bodenständiges werden. Und das ist auch nicht so schlecht, schliesslich habe ich letztes Jahr meine (durch unerwarteten Jobwechsel nicht ganz so geplante aber durchaus willkommene) freie Zeit genutzt und bin ich in sechs verschiedene Länder gereist – so, als ob ich geahnt hätte, was uns dieses Jahr mit Corona bevorsteht; so viele verschiedene Reisen und Eindrücke, – verrückt, wenn man jetzt so darüber nachdenkt.

Meine kürzeste, aber vielleicht auch deswegen so eindrucksvolle Auslandsreise aus dieser Zeit ging nach Taiwan. Trotz der Flugnähe zu Japan war ich dort zvouor nocht nicht, und zudem sollte es die erste Reise zusammen mit meinen damaligen Kolleginnen werden. 3 Tage, zwei Nächte im billigen Hostel, kein Drama (obwohl wir alle sehr unterschiedliche (Reise-) Persönlichkeiten sind) und stattdessen trotz unseres vollen Touristen-Programms eine entspannte Zeit. Das lag sicher sowohl an der unstressigen Einstellung unserer Gruppe, als auch an der unerwarteten Freundlichkeit der Taiwanesen, die unsere Zeit in Taiwan noch angenehmer gemacht hat. Besonders Japanern und Japan allgemein gegenüber scheint die Allgemeinheit ein sehr positives  Bild zu haben (trotz oder gerade weil Taiwan Anfang des 20. Jahrhunderts für 50 Jahre eine Kolonie Japans war…), so dass einem in einer Gruppe von Japanern direkt eine ganz andere Atmosphäre entgegenschlägt.

Ich spreche die ganze Zeit von Taiwan, aber letztendlich waren wir nur in Taipei, eine der fotogensten Städte, die ich jemals besucht habe. Wo man auch hinsieht, überall diese nostalgischen Schilder mit abblätternden Schriftzeichen neben Postern mit den angesagten K-Pop Stars, historische Gebäude, alte Eisentore, Strassenstände voller exotischer Früchte, farbenfrohe Tempel, dazwischen Srassenkatzen, Rollerfahrer, alte China-Restaurants und stylische Cafes,ein Mix von Einheimischen und Reisenden. Das ganze aber angenehm weniger chaotisch als in Südostasien. Mein Fotografen-Herz war jedenfalls im siebten Himmel. Neben den gängigen Tempeln, einem Besuch im Nationalmuseum und vielen Strassenspaziegängen hat mich, trotz der Touristenflut in den engen Gassen, Jiufen wohl am meisten fasziniert, das nicht umsonst Inspiration für den „Spirited Away“ Anime von Studio Ghibli gewesen sein soll. Allein schon die chinesischen Lampinions, die in der Abenddämmerung die Umgebung noch einmal ganz märchenhaft einfärben… Und dann war da noch unsere chinesische Teezeremonie im Wistaria Tea House, meditativ und lang und sehr angenehm. Und somit schwelge ich gerne in meinen Erinnerungen, denn das ist doch schliesslich das beste an einer Reise, oder?

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